Jeder Mensch denkt im Grunde früher oder später über einen Kredit nach. Sei es die lang ersehnte Reise, die endlich durchgeführt werden soll oder aber auch die neue Küche, die schon längst überfällig ist. Vielleicht möchte man auch die Abwrackprämie nutzen und ein neues Auto kaufen.
Was auch immer ausschlaggebend für den Kreditwunsch ist, letztendlich muss man eine einwandfreie SCHUFA, sprich eine positive Bonität aufweisen, um an einen solchen Kredit heranzukommen. Ist der Kredit dann beantragt, stellt sich selbstverständlich nur noch eine Frage: was kostet einen diese Kreditaufnahme?
Allseits ist bekannt, dass man bei einem Kreditbetrag von 5.000,00 Euro beispielsweise nicht nur diese zurückzuzahlen hat, sondern etwaige Kreditkosten aufzurechnen sind. Aber welche Kosten fallen hier an und vor allem: in welcher Höhe?
Nun, zunächst einmal ist selbstverständlich der Kreditauszahlungsbetrag selbst zu benennen, denn die beispielsweise 5.000,00 € müssen selbstverständlich komplett zurückgezahlt werden.
Hinzu kommen bekanntermaßen Zinsen in Höhe eines bestimmten Zinssatzes, der von Bank zu Bank variieren kann. Diesen Zinssatz kann man jedoch vorab im Internet vergleichen und sich so eine Bank oder Sparkasse auswählen, die einen niedrigen Zins aufweist.
Bei einer Kreditdauer von 48 Monaten beispielsweise schwankt der effektive Jahreszins bei Onlinebanken bzw. Onlinekreditmöglichkeiten zwischen 4,95% und 9,65%, nebst Bearbeitungsgebühren etc. schwanken die monatlich aufzubringenden Raten also bei 5.000,00 € Kreditsumme und den vorgenannten effektiven Jahreszinsen zwischen 115,00 Euro und 126,00 Euro.
Rechnet man sich jetzt einfach einmal aus, wie viel Euro man letztendlich an den Kreditgeber zurück zu zahlen hat, nämlich bei 48 Monaten und einem effektiven Jahreszins von 4,95% (Kreditrate 115,03 €) genau einen Betrag in Höhe von 5.521,44 €. Der Kredit kostet somit genau 521,44 €. Gerundet errechnet sind aber gerade einmal die Hälfte dieser Kosten den Zinsen zuzurechnen. Die andere Hälfte setzt sich aus der Bearbeitungsgebühr und einer eventuellen Restschuldversicherung zusammen. Im Grunde genommen sollte man auf eine solche Restschuldversicherung auch nicht verzichten, da diese Versicherung die Ratenzahlung übernimmt, sofern man selbst aufgrund plötzlicher und kurzweiliger Arbeitslosigkeit oder aber auch Arbeitsunfähigkeit sowie im Todesfalle die Restschuld aus dem Kreditvertrag übernimmt. Auf diese Art und Weise beschert man den eventuell vorhandenen Erben im schlimmsten Fall keine Schulden und ist zudem abgesichert, sofern einem – gerade während der aktuellen Finanzkrise möglich – wenn eine Arbeitslosigkeit eintrifft.
Der effektive Jahreszins wird oftmals auch von der Ratenanzahl abhängig gemacht, dies bedeutet, dass ein geringerer Zins berechnet wird, wenn auch die Laufzeit kürzer gehalten wird. Des Weiteren spielt auch die Bonität teilweise eine Rolle bei der Ergründung des Jahreszinses.
Diese Dinge sollte man in jedem Fall vor dem Kreditantrag klären. Onlinebanken stellen selbstverständlich einen Kreditrechner zur Verfügung, hier kann man nicht nur die zu zahlende Rate für einen etwaigen Kredit ausrechnen, sondern zugleich erfahren, welche Kosten für diese Kreditaufnahme anfallen, sprich Zinssätze, Kosten in Form der Restschuldversicherung und natürlich die Höhe der Bearbeitungsgebühr. Des Weiteren findet man bei einer seriösen Bank auch entsprechende FAQs, Fragen und Antworten zur Kreditaufnahme werden hier geklärt. Alle Fragen, die einem auf dem Herzen liegen, aber nicht von den FAQs beantwortet werden, sollte man per Kontaktaufnahme klären, um spätere eventuelle Nachteile zu vermeiden.
tm 245-2009
Schlagworte: Kredit, Kreditkosten, Schufa, Zinsen
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