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Der Kredit als Lösung in der Finanzkrise?

Montag, 5. April 2010

Ein jedes Unternehmen und auch Privatpersonen haben mit der derzeitigen Finanzkrise zu kämpfen. Nicht nur Autohersteller, sondern auch Banken und Sparkassen stecken derzeit in finanzieller Not, auch Privatpersonen oder juristische Personen bzw. Selbständige / Freiberufler und Unternehmer haben Einbußen zu verzeichnen. Dies liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass viele Unternehmen, die Zulieferer renommierter Autohersteller darstellen, ebenfalls etwaige Kundenrechnungen nicht mehr decken können, weil eben halt die Aufträge ausbleiben und eventuelle Außenstände nicht beglichen wurden.

Aber auch mittelständische Unternehmen in den kleinsten Städten müssen mittlerweile um ihre Existenz fürchten. Immer mehr Firmen und Unternehmen melden Kurzarbeit an, müssen Mitarbeiter entlassen oder gehen gar komplett ins Insolvenzverfahren. Kein Wunder also, dass auch Privatpersonen unter der Finanzkrise leiden, umso mehr, da die Gehälter sowieso nicht mehr das sind, was sie einmal waren.

Die Folge: immer mehr Privathaushalte suchen nach Möglichkeiten, die Finanzkrise zu überbrücken und laufende Fixkosten gedeckt zu halten. Aber selbst dies ist nicht immer möglich, so dass viele Menschen auch über einen Kredit nachdenken.

Während Politiker diskutieren, wie sie renommierten Unternehmen aus der Finanzkrise heraushelfen können, so muss eine jede Privatperson hingegen selbst schauen, wie sie über die Runden kommt.

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Ein Kredit ist daher oftmals die letzte Möglichkeit, über ein paar Euro zu verfügen, etwaige Vorschulden abzulösen oder aber auch Fixkosten über einen längeren Zeitraum hinweg zu überbrücken. Aber wer kann überhaupt einen Kredit beantragen und was soll man von etwaigen Kreditangeboten ohne SCHUFA halten?
In der Regel kann jede volljährige Person mit einer einwandfreien Bonität einen Verbraucherkredit beantragen. Hierzu muss man im Grunde einfach nur einen Antrag in der jeweiligen Bank stellen, die SCHUFA-Klausel sowie Rechtswiderspruchsbelehrung unterschreiben und schon kann man einige Tage später über das Geld verfügen, ausgezahlt wird dieses einfach auf das entsprechend vorhandene Girokonto, selbst wenn dieses nicht bei der kreditgebenden Bank geführt wird.

Aber wie schaut das Ganze aus, wenn man einen negativen SCHUFA-Eintrag aufweist? Heutzutage ist es absolut kein Tabu-Thema mehr, wenn ein negativer SCHUFA-Eintrag die Bonität trübt, denn im Grunde ist jeder zweite Haushalt hoch verschuldet. Allerdings wirkt sich ein solcher SCHUFA-Eintrag (beispielsweise in Form eines nicht getilgten Kredites oder gar einer Eidesstattlichen Versicherung) auch negativ auf den entsprechenden Kreditantrag aus, denn eine Bank oder Sparkasse wird hier kaum einen Kredit auszahlen – einfach aus dem Grunde, dass sie nicht sichergestellt sieht, das Geld auch in regelmäßigen Raten zurückerstattet zu bekommen.
Aus diesem Grunde haben es sich viele Kreditvermittler zur Aufgabe gemacht, Kredite auch unter negativen Bedingungen, sprich auch bei einer negativen SCHUFA, zu vermitteln. Oftmals werden hier Schweizer Banken im Hintergrund vermutet, was jedoch selbstverständlich von keinem Kreditvermittler bestätigt wird.
Fakt ist, dass auch diese Kreditvermittler bei einer eidesstattlichen Versicherung oder aber auch bei einem negativen Eintrag aus nicht bezahlten Krediten und Versandhausrechnungen oder Handyverträgen keinerlei Kreditvermittlung anstreben können. Oftmals werden hier dann Sanierungsvorschläge unterbreitet, die eine Art Ersatz für eine Schuldnerberatung darstellen sollen.

Von einer solchen Schuldensanierung sollte man jedoch absehen und besser direkt eine Schuldnerberatung oder aber auch einen Rechtsanwalt mit dem Verbraucherinsolvenzverfahren beauftragen. Zunächst einmal spart man Geld und zum anderen sind diese Institutionen geprüft und als solche zugelassen.
Wenn man also einen Kredit zur Überbrückung während der Finanzkrise anstrebt, dann sollte man zum einen erst einmal klarstellen, dass die SCHUFA keine negativen Einträge aufweist und zum anderen Banken und Sparkassen aufsuchen, die keine Kreditvermittlung, sondern vielmehr den direkten Kreditgeber darstellen.

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Kredit – welche Kosten sind zu erwarten?

Freitag, 27. Februar 2009

Jeder Mensch denkt im Grunde früher oder später über einen Kredit nach. Sei es die lang ersehnte Reise, die endlich durchgeführt werden soll oder aber auch die neue Küche, die schon längst überfällig ist. Vielleicht möchte man auch die Abwrackprämie nutzen und ein neues Auto kaufen.

Was auch immer ausschlaggebend für den Kreditwunsch ist, letztendlich muss man eine einwandfreie SCHUFA, sprich eine positive Bonität aufweisen, um an einen solchen Kredit heranzukommen. Ist der Kredit dann beantragt, stellt sich selbstverständlich nur noch eine Frage: was kostet einen diese Kreditaufnahme?

Allseits ist bekannt, dass man bei einem Kreditbetrag von 5.000,00 Euro beispielsweise nicht nur diese zurückzuzahlen hat, sondern etwaige Kreditkosten aufzurechnen sind. Aber welche Kosten fallen hier an und vor allem: in welcher Höhe?

Nun, zunächst einmal ist selbstverständlich der Kreditauszahlungsbetrag selbst zu benennen, denn die beispielsweise 5.000,00 € müssen selbstverständlich komplett zurückgezahlt werden.

Hinzu kommen bekanntermaßen Zinsen in Höhe eines bestimmten Zinssatzes, der von Bank zu Bank variieren kann. Diesen Zinssatz kann man jedoch vorab im Internet vergleichen und sich so eine Bank oder Sparkasse auswählen, die einen niedrigen Zins aufweist.

Bei einer Kreditdauer von 48 Monaten beispielsweise schwankt der effektive Jahreszins bei Onlinebanken bzw. Onlinekreditmöglichkeiten zwischen 4,95% und 9,65%, nebst Bearbeitungsgebühren etc. schwanken die monatlich aufzubringenden Raten also bei 5.000,00 € Kreditsumme und den vorgenannten effektiven Jahreszinsen zwischen 115,00 Euro und 126,00 Euro.

Rechnet man sich jetzt einfach einmal aus, wie viel Euro man letztendlich an den Kreditgeber zurück zu zahlen hat, nämlich bei 48 Monaten und einem effektiven Jahreszins von 4,95% (Kreditrate 115,03 €) genau einen Betrag in Höhe von 5.521,44 €. Der Kredit kostet somit genau 521,44 €. Gerundet errechnet sind aber gerade einmal die Hälfte dieser Kosten den Zinsen zuzurechnen. Die andere Hälfte setzt sich aus der Bearbeitungsgebühr und einer eventuellen Restschuldversicherung zusammen. Im Grunde genommen sollte man auf eine solche Restschuldversicherung auch nicht verzichten, da diese Versicherung die Ratenzahlung übernimmt, sofern man selbst aufgrund plötzlicher und kurzweiliger Arbeitslosigkeit oder aber auch Arbeitsunfähigkeit sowie im Todesfalle die Restschuld aus dem Kreditvertrag übernimmt. Auf diese Art und Weise beschert man den eventuell vorhandenen Erben im schlimmsten Fall keine Schulden und ist zudem abgesichert, sofern einem – gerade während der aktuellen Finanzkrise möglich – wenn eine Arbeitslosigkeit eintrifft.

Der effektive Jahreszins wird oftmals auch von der Ratenanzahl abhängig gemacht, dies bedeutet, dass ein geringerer Zins berechnet wird, wenn auch die Laufzeit kürzer gehalten wird. Des Weiteren spielt auch die Bonität teilweise eine Rolle bei der Ergründung des Jahreszinses.

Diese Dinge sollte man in jedem Fall vor dem Kreditantrag klären. Onlinebanken stellen selbstverständlich einen Kreditrechner zur Verfügung, hier kann man nicht nur die zu zahlende Rate für einen etwaigen Kredit ausrechnen, sondern zugleich erfahren, welche Kosten für diese Kreditaufnahme anfallen, sprich Zinssätze, Kosten in Form der Restschuldversicherung und natürlich die Höhe der Bearbeitungsgebühr. Des Weiteren findet man bei einer seriösen Bank auch entsprechende FAQs, Fragen und Antworten zur Kreditaufnahme werden hier geklärt. Alle Fragen, die einem auf dem Herzen liegen, aber nicht von den FAQs beantwortet werden, sollte man per Kontaktaufnahme klären, um spätere eventuelle Nachteile zu vermeiden.

tm 245-2009